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Webdesign

Was sind die aktuellen Trends im Webdesign 2026?

08. Januar 2026

|

12 Min Lesedauer

KI

Bento Grids

Quiet Web

Dark Mode

Scrollytelling

Accessibility

Performance

Nachhaltigkeit

Typography

Design Systems

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Trendfilter statt Trendliste

Viele Trendartikel fühlen sich an wie ein Schaufenster: alles blinkt, nichts sagt dir, was du wirklich brauchst. Wir arbeiten deshalb seit einiger Zeit mit einem simplen, aber praxistauglichen Trendfilter. Er ist weniger Methode auf Papier, mehr ein Gespräch, das wir konsequent führen – mit uns selbst und mit dir.

Unser Pola-Trendfilter in vier Fragen

1) Welches Verhalten soll sich ändern? Geht es um mehr Anfragen, mehr Spenden, weniger Support, bessere Bewerbungen?


2) Für wen soll es leichter werden? Ein Trend ist nur dann gut, wenn er eine echte Erleichterung für deine Nutzer:innen ist – nicht nur ein schöner Screenshot.


3) Wie messen wir Wirkung? Nicht alles ist sofort messbar, aber es braucht einen Anker: Conversion, Scrolltiefe, Ladezeit, Supporttickets, Abbruchraten.


4) Was ist das Risiko? Datenschutz bei KI, Motion-Sickness bei Animation, Kontrastprobleme bei Glass-Optik, Wartungsaufwand bei Personalisierung.


Das ist unser erster frischer Blickwinkel: Trends sind kein Stil, sondern eine Entscheidung unter Nebenbedingungen. In der Praxis verändert das die Reihenfolge. Wir starten nicht mit „Welche Effekte wollen wir?“, sondern mit „Welche Hürde nehmen wir als Erstes raus?“


Ein Beispiel aus typischen Projektsituationen: Du betreibst eine Purpose-Marke und deine Startseite ist hübsch, aber die Anfragen sind dünn. Viele würden sofort „mehr Motion“ rufen. Unser Filter führt meist zu etwas anderem: erst Klarheit (Botschaft, Hierarchie), dann Geschwindigkeit (Bilder, Fonts, Skripte), dann Vertrauen (Belege, echte Sprache, Barrierefreiheit), und erst dann das, was nach Trend aussieht.


Und ja: Das klingt weniger sexy. Aber genau das macht Websites 2026 erfolgreich. Denn Besucher:innen bleiben nicht, weil du alles kannst. Sie bleiben, weil sie schnell verstehen, was du tust – und weil es sich gut anfühlt, bei dir zu sein.


Wenn du diesen Filter einmal ehrlich anwendest, schrumpft die Trendliste plötzlich auf die wenigen Punkte, die wirklich passen. Und das ist das Ziel: Orientierung, nicht Overload.

Quiet Web als Basis

Bevor wir über einzelne Trends sprechen, lohnt sich ein gemeinsames Fundament. 2026 sehen wir eine Gegenbewegung zu „mehr, lauter, schneller“. Nicht langsamer in der Technik – im Gegenteil. Sondern ruhiger in der Wirkung. Viele internationale Stimmen nennen das „Quiet Web“: weniger Reiz, mehr Substanz.


Das ist unser zweiter frischer Blickwinkel: Ruhig ist nicht langweilig, ruhig ist präzise. Wenn du dich durch die besten digitalen Markenauftritte klickst, merkst du: Sie sind nicht leer, sie sind bewusst. Sie nehmen dir Entscheidungen ab, statt neue zu erzeugen.


In der Praxis bedeutet Quiet Web vor allem drei Dinge.


Erstens: Reduktion als Respekt. Nutzer:innen scannen Inhalte oft im Vorbeigehen. Wenn 38 % eine Seite verlassen, weil Layout oder Inhalt unattraktiv sind, ist das häufig kein „schlecht designed“, sondern „schlecht geführt“. Hostinger Reduktion heißt: eine klare Hierarchie, starke Überschriften, weniger Ablenkung.


Zweitens: Performance als Teil der Gestaltung. Wir behandeln Ladezeit nicht als Technik-Thema, das später „auch noch“ kommt. Gerade auf Mobil springen viele ab, wenn es zu lange dauert. 99Firms Das verändert Designentscheidungen: Bilder in AVIF oder WebP, Video nur, wenn es wirklich erzählt, und sparsame Animationen.


Drittens: digitale Verantwortung. Es gibt diese überraschende Erkenntnis aus einer Hostinger-Umfrage: 72 % der Nutzer:innen wussten nicht, dass Websites CO₂ verursachen. Hostinger Gleichzeitig sagen viele, dass ihnen Nachhaltigkeit wichtig ist. Das ist eine Chance, nicht als Moral, sondern als Qualität: Eine schlanke Website ist schneller, günstiger und oft angenehmer.


Quiet Web ist damit keine Ästhetik-Schablone. Es ist ein Standard, der Trends erdet. KI kann leise sein. Bento kann leise sein. Typografie kann leise sein – und trotzdem eigen.


Wenn du 2026 nur eine Sache mitnimmst: Mach deine Website nicht aufregender. Mach sie eindeutiger.

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KI wird leiser, aber ihre Wirkung wird spürbarer

KI Personalisierung mit Vertrauen

2026 ist KI nicht mehr die große Show, sondern ein stiller Mechanismus im Hintergrund. Das merkt man besonders bei Personalisierung und Chatbots: Die besten Lösungen sind die, die du kaum als „KI“ wahrnimmst.


Warum das so dominant ist, sieht man an der Verbreitung: 987 Millionen Menschen nutzen weltweit KI-Chatbots. DemandSage Und in Design-Teams sind KI-Tools praktisch Alltag – Hostinger nennt 93 % Nutzung unter Webdesigner:innen. Hostinger


In unseren Projekten ist die spannendste Frage aber nicht „Können wir das bauen?“, sondern „Sollen wir es so bauen, dass es sich richtig anfühlt?“ Denn Personalisierung kann Nähe erzeugen – oder sofort gruselig wirken.

Unsere praxiserprobte Methode: Drei Stufen der Personalisierung

Wir starten fast nie mit „alles personalisieren“. Wir gehen in drei Stufen vor.


Erstens kontextuell: Standort, Gerät, Uhrzeit, Kampagne. Das ist oft ohne große Datenmengen möglich und fühlt sich nicht übergriffig an.


Zweitens verhaltensbasiert mit Einwilligung: wiederkehrende Nutzer:innen sehen zuletzt angesehene Inhalte oder passende nächste Schritte – aber nur, wenn du das transparent machst und ein Opt-out anbietest.


Drittens assistiert: ein Chatbot, der nicht „verkauft“, sondern Orientierung gibt. Ein guter Bot beantwortet Standardfragen, entlastet Teams und macht dein Angebot leichter zugänglich. Dass Unternehmen damit spürbar Zeit sparen können, zeigen Zahlen wie „bis zu 70 % der Standard-Konversationen automatisierbar“. DemandSage


Wichtig ist der Vertrauensrahmen: klare Datenschutztexte, keine versteckten Tricks, und ein Bot, der sagt, wenn er etwas nicht weiß. Denn 2026 ist Vertrauen die härteste Währung.


Wenn du Personalisierung angehst, denk daran: Du brauchst nicht mehr KI. Du brauchst bessere Inhalte und ein sauberes System dahinter – idealerweise modular im CMS, damit es wartbar bleibt.

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Bento Grids für Klarheit

Bento Grids wirken auf den ersten Blick wie ein reiner Layout-Trend. In Wahrheit sind sie ein sehr praktisches Mittel gegen ein Problem, das wir 2026 ständig sehen: zu viele gleich wichtige Inhalte.


Das Bento-Prinzip kommt von der Bento-Box: unterschiedliche Fächer, unterschiedlich groß, aber zusammen stimmig. Übertragen auf Websites heißt das: keine monotone Kachelwüste, sondern Module mit klarer Hierarchie. Ein großes Panel für das Wichtigste, kleinere Boxen für Kontext.


Warum das gerade jetzt so stark wird, ist gut belegbar. International wird von einer schnellen Verbreitung berichtet – eine Analyse nennt, dass 67 % der Top-100 SaaS-Websites Bento-Layouts nutzen. Landdding Das ist kein Zufall, sondern eine Reaktion auf Scan-Verhalten. Bento bricht das „Alles gleich“-Problem, ohne die Ordnung zu verlieren.


Wir nutzen Bento Grids gern, wenn du komplexe Angebote hast: mehrere Zielgruppen, mehrere Produkte, mehrere Einstiegspfade. Denn dann ist die Frage nicht, wie du mehr Inhalte unterbringst, sondern wie du Entscheidungslast reduzierst.


Technisch ist die Umsetzung 2026 angenehm unspektakulär: CSS Grid ist stabil, und in Tools wie Figma oder modernen Frontends (z.B. mit Astro oder Vue) lassen sich Module sauber als Komponenten denken. Der Trend ist also nicht „Design-Spielerei“, sondern eine Einladung, Inhalte modular zu bauen.


Wichtig ist die mobile Umsetzung. Ein Bento Grid darf auf dem Smartphone nicht zu einem unendlichen Stapel werden, bei dem alles gleich wirkt. Wir planen deshalb die Reihenfolge zuerst für Mobile, dann für Desktop. Auf Mobile wird aus dem Bento häufig ein „Story-Stack“: große Kachel zuerst, dann zwei kleinere, dann wieder ein Fokusblock. Das bleibt rhythmisch, ohne zu überfordern.


Wenn du Bento richtig einsetzt, wird es zum stillen Navigator. Und genau das passt 2026 so gut: Layout als Orientierung, nicht als Show.

Typografie als Markenstimme

Wenn KI-Tools in Minuten Layouts und Bilder erzeugen, entsteht ein neues Problem: Viele Interfaces fühlen sich plötzlich ähnlich an. 2026 wird Typografie deshalb zu dem Ort, an dem Marke wieder hörbar wird. Nicht als lauter Effekt, sondern als Ton.


Wir beobachten das in Rebrandings besonders stark: Ein Logo kann modernisiert werden, Farben können angepasst werden – aber wenn die Typografie nicht sitzt, bleibt die Website emotional flach. Umgekehrt kann eine gute Schriftwahl eine Marke tragen, selbst wenn das Layout sehr ruhig ist.


Variable Fonts spielen dabei eine große Rolle. Sie erlauben feinere Abstufungen (Weight, Width, Optical Size) ohne dass du zig Dateien lädst. Das ist nicht nur ein gestalterischer Gewinn, sondern oft auch ein Performance-Vorteil, weil du weniger Font-Files brauchst. Gleichzeitig gilt: Fonts sind kein Selbstläufer. Eine zu schwere, zu große Schrift kann auf Mobile schnell zur Wand werden.

Was wir 2026 anders priorisieren

Wir starten Typografie nicht bei „schön“, sondern bei Lesbarkeit unter echten Bedingungen: Sonne auf dem Display, kleine Screens, Sehschwächen, Screenreader-Zoom. Barrierefreiheit ist hier ein Verbündeter, nicht eine Einschränkung.


Und dann kommt die Markenstimme. Eine NGO, die über Menschenrechte spricht, braucht eine andere typografische Haltung als ein Food-Startup. Das klingt banal – wird aber in vielen Trend-Designs übergangen.


Weil dieser Trend so nah an Branding liegt, verbinden wir ihn gern mit Designsystemen. Wenn du definierst, wie Headlines, Fließtext, Captions und Buttons zusammen funktionieren, kannst du später viel leichter neue Seiten bauen, ohne jedes Mal neu zu erfinden. Und du vermeidest den typischen 2026-Fehler: eine heroische Riesenheadline, die im Rest der Seite nie wieder vorkommt.


Wenn du Typografie als Markenstimme denkst, erreichst du etwas seltenes: Wiedererkennbarkeit ohne Lautstärke. Das ist für uns einer der nachhaltigsten Trends überhaupt – weil er nicht nach einem Jahr „verbraucht“ ist, sondern mit deiner Marke reifen kann.

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Scrollytelling mit Maß

Scrollytelling ist 2026 wieder überall – nicht nur bei Magazinen, sondern auch auf Produktseiten, in Impact-Reports, auf Karriereseiten. Und wir verstehen das: Wenn Geschichten komplex sind, hilft Bewegung dabei, Zusammenhänge spürbar zu machen.


Aber Scrollytelling hat eine Schattenseite: Es kann schwer, laut und anstrengend werden. Genau deshalb ist „mit Maß“ hier der eigentliche Trend.


Wir planen solche Seiten inzwischen mit einem Performance-Budget. Nicht als Excel-Fetisch, sondern als Schutz: Wenn du vorher festlegst, wie groß Bilder, Videos und Animationen insgesamt sein dürfen, bleibst du automatisch fokussierter. Denn 39 % der Nutzer:innen springen ab, wenn Bilder zu langsam laden. Hostinger

Wie du Motion 2026 verantwortungsvoll einsetzt

Wir setzen auf Motion, wenn sie mindestens eine dieser Aufgaben erfüllt: Orientierung (wo bin ich?), Feedback (hat der Klick funktioniert?) oder Emotion (warum ist das wichtig?). Alles andere fliegt.


Technisch lieben wir leichte Formate. Vektoranimationen über Lottie können viel erzählen, ohne megabyte-schwere Videos zu laden. Für Scroll-Trigger ist die native Intersection Observer API oft effizienter als schwere Libraries – und wenn es komplexer wird, ist GSAP sehr stark.


Und ganz wichtig: Reduced Motion. Menschen reagieren unterschiedlich auf Bewegung. Manche bekommen davon Kopfschmerzen, manche verlieren schlicht die Geduld. Wir bauen deshalb Motion so, dass sie sich respektvoll zurücknimmt, wenn das System es wünscht.


Wenn du Scrollytelling so angehst, wird es 2026 zu einem echten Werkzeug: nicht um zu beeindrucken, sondern um zu erklären. Gerade Purpose-Themen profitieren davon – weil du nicht nur sagst, was du tust, sondern es erfahrbar machst.

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Dark Mode mit Kontrast

Dark Mode ist 2026 kein Bonus mehr, sondern eine Erwartung, die du zumindest bewusst beantworten solltest. Eine häufig zitierte Zahl: 78 % der Smartphone-Nutzer:innen bevorzugen Dark Mode. WenderMedia


Wir sehen dabei zwei typische Fehler. Der erste: Dark Mode wird als „schwarz machen“ verstanden. Das führt zu grauer Schrift auf dunklem Grau, zu wenig Kontrast, zu müden Augen. Der zweite: Dark Mode wird als Energiespar-Argument verkauft, obwohl das nur unter bestimmten Bedingungen stimmt. Auf OLED kann es signifikant sein – WenderMedia nennt bis zu 60 % weniger Energieverbrauch. WenderMedia Auf LCD ist der Effekt deutlich geringer. Für uns heißt das: Dark Mode ist vor allem eine Komfort- und Zugänglichkeitsentscheidung.


Die beste Umsetzung ist überraschend simpel: respektiere die Systempräferenz (CSS prefers-color-scheme) und biete zusätzlich einen Toggle, der bleibt. Das ist nicht nur UX, das ist auch Vertrauen: Du gibst Kontrolle zurück.


Und dann kommt die „Kontrastdisziplin“. Wir testen Dark Themes immer mit echten Inhalten: langen Texten, Formularen, Fehlermeldungen, Fokuszuständen. Denn Dark Mode bricht häufig genau dort, wo es wichtig wird: beim Ausfüllen, beim Lesen, beim Navigieren per Tastatur.


Glass- oder Blur-Effekte sehen in Dark UIs oft toll aus, aber sie sind ein Klassiker für Barriereprobleme. Wenn du sie nutzt, dann sparsam und nur dort, wo der Hintergrund ruhig ist. Sonst gewinnt das Auge keine Ruhe.


Richtig gemacht wirkt Dark Mode 2026 nicht wie ein Trend. Sondern wie ein Zeichen, dass du deine Nutzer:innen ernst nimmst.

Accessibility und Nachhaltigkeit Standard

Wenn wir 2026 über „Trends“ reden, klingt das oft nach Geschmack. Accessibility und Nachhaltigkeit sind das Gegenteil: Sie sind Qualitätsmerkmale. Und sie verändern Entscheidungen überall – in Design, Content und Entwicklung.


Barrierefreiheit wird häufig erst dann ernst genommen, wenn es weh tut: ein Gesetz, eine Ausschreibung, eine Beschwerde. Wir drehen das lieber um. Denn barrierefreie Prinzipien machen fast immer auch die Experience für alle besser: klare Strukturen, echte Buttons, verständliche Fehlermeldungen, sinnvolle Überschriften.


Nachhaltigkeit ist ähnlich. Sie wirkt abstrakt, bis du sie in etwas Übersetzbares bringst: Seitengewicht, Requests, Laufzeit, Energie. Eine durchschnittliche Website wird häufig mit rund 6,8 g CO₂ pro Aufruf beziffert. Hostinger Das summiert sich – und es lässt sich beeinflussen.

Unsere zweite Methode: Carbon Budget als Design-Entscheidung

Wir setzen gern ein kleines Carbon- oder Performance-Budget. Nicht perfekt, aber hilfreich. Es zwingt zu Prioritäten: Welche Bilder müssen wirklich im ersten Viewport sein? Welche Schriftvarianten brauchst du wirklich? Welche Drittanbieter-Skripte zahlen wirklich auf dein Ziel ein?


Ein reales Vorbild, das wir gern zitieren, ist Organic Basics: Sie haben eine Low-Impact-Version ihres Shops gebaut und berichten von bis zu 70 % weniger Emissionen durch reduzierten Datentransfer und bewusstes Nachladen von Bildern. The Retail Exec


Du musst nicht so radikal werden. Aber du kannst die Haltung übernehmen: Lade weniger, später, gezielter.


Tools helfen dabei: Lighthouse für Performance und Accessibility, WebsiteCarbon für eine grobe CO₂-Schätzung. Und dann kommt das Wichtigste: Entscheidungen dokumentieren, damit dein Team sie im Alltag weiterträgt.


2026 ist die spannende Erkenntnis: Accessibility und Nachhaltigkeit machen Websites nicht „braver“. Sie machen sie klarer. Und Klarheit ist am Ende das, was Wirkung erzeugt.

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Mythen im Trendjahr 2026

Ein Trendjahr produziert nicht nur neue Ideen, sondern auch neue Missverständnisse. Wir räumen mit den häufigsten auf – nicht, um Recht zu haben, sondern damit du ruhiger entscheiden kannst.


Der erste Mythos: „Wir müssen alles mitmachen, sonst wirken wir alt.“ Das Gegenteil ist oft wahr. Wenn du fünf Trends kombinierst, verwässert deine Marke. 2026 ist Wiedererkennbarkeit wertvoller als Stil-Sammelsurium. Trends sind Werkzeuge, keine Identität.


Der zweite Mythos: „Mehr Effekte = bessere UX.“ Wir sehen regelmäßig, wie Effekte als Ersatz für Führung eingesetzt werden. Dabei verlassen 39 % Nutzer:innen eine Website, wenn Bilder zu langsam laden. Hostinger Motion kann helfen – aber nur, wenn sie Zweck hat. Sonst wird sie zu Reibung.


Der dritte Mythos: „Dark Mode ist automatisch nachhaltig.“ Dark Mode kann auf OLED wirklich Energie sparen, aber nicht überall, und er kann Accessibility ruinieren, wenn Kontraste nicht sitzen. WenderMedia Nachhaltigkeit entsteht nicht durch Farbwahl, sondern durch weniger Daten, weniger unnötige Skripte, saubere Medien.


Der vierte Mythos: „KI ersetzt das Design-Team.“ KI beschleunigt, ja. Aber sie nimmt dir nicht die Verantwortung ab. Personalisierung braucht gute Inhalte, klare Regeln, Datenschutz. Und ein Bot, der Unsinn erzählt, ist schlechter als kein Bot.


Und der fünfte Mythos, der uns besonders wichtig ist: „Nachhaltig heißt textlastig und trist.“ Organic Basics zeigt zwar eine radikale Minimalvariante, aber die Botschaft dahinter ist nicht Askese, sondern Bewusstsein. The Retail Exec Du kannst wunderschön gestalten und trotzdem sparsam sein – oft ist das sogar die modernere Ästhetik.


Wenn du Trends 2026 als Entscheidungen mit Nebenwirkungen behandelst, verlieren diese Mythen ihren Reiz. Dann bleibt das, was du wirklich brauchst: Klarheit, Geschwindigkeit, Zugang für alle – und genug Persönlichkeit, um im Gedächtnis zu bleiben.

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Roadmap in 90 Tagen

Trends sind nett, aber am Ende zählt, was du in den nächsten Wochen wirklich bewegen kannst. Wir mögen 90 Tage als Zeithorizont, weil er kurz genug ist, um Fokus zu erzwingen – und lang genug, um sauber zu bauen.

Eine 90-Tage-Roadmap, die sich bewährt hat

In den ersten zwei Wochen machen wir eine Bestandsaufnahme: Was sind die wichtigsten Seiten? Wo springen Nutzer:innen ab? Wie steht es um Performance, Accessibility, Inhalte? Tools wie Lighthouse und echte Nutzerwege (z.B. aus Analytics) liefern dafür die schnellsten Hinweise.


Dann folgt Priorisierung. Hier kommt unser Trendfilter wieder ins Spiel: Wir wählen nicht „die coolsten Trends“, sondern die zwei bis drei Veränderungen, die die größte Reibung rausnehmen. Oft ist das eine Mischung aus Klarheit (Struktur, Copy), Technik (Medien, Fonts, Rendering) und einem bewusst gesetzten Trend-Element (z.B. Bento-Startseite oder ein reduziertes Motion-Konzept).


In Woche 4 bis 6 bauen wir Prototypen. Nicht als Kunstwerk, sondern als Entscheidungshilfe: Spürst du den Unterschied? Verstehst du die Seite schneller? Funktioniert sie auf Mobile? Und ganz wichtig: Ist sie wartbar im CMS?


Ab Woche 7 geht es in Umsetzung und Qualitätssicherung: Accessibility-Checks, Kontrasttests, Tastaturnavigation, Reduced Motion, Performance-Budget. Wir testen nicht nur auf dem neuesten iPhone, sondern auch auf „normalen“ Geräten.


In den letzten Wochen kommt das, was oft vergessen wird: Messen und nachjustieren. Eine exzellente UX kann Conversions deutlich steigern – in Studien ist von bis zu 400 % die Rede. Hostinger Ob du solche Sprünge erreichst, hängt vom Ausgangspunkt ab. Aber du wirst fast immer sehen: Wenn Seiten leichter werden, passieren die richtigen Dinge häufiger.


So wird aus „Trend-Feeling“ eine handfeste Entwicklung. Und genau dafür ist 2026 ein gutes Jahr: weniger Show, mehr Substanz.

Ausblick auf 2027 bis 2029

Wenn wir nach vorn schauen, sehen wir weniger „neue Styles“ und mehr Verschiebung in Interfaces: weg von Seiten, hin zu Situationen. Drei Entwicklungen wachsen gerade zusammen.


Erstens das Spatial Web: AR wird im Browser leichter, Geräte werden besser, und die Erwartung steigt, Dinge „im Raum“ zu erleben – vor allem im Handel und in Bildung. Prognosen sehen AR als Standardbaustein für Produkt-Experiences. CserveTech Das heißt nicht, dass jede Website 3D braucht. Aber es heißt: Wer heute sauber modular baut, kann später leichter neue Kanäle anschließen.


Zweitens Voice und multimodale Interfaces. Wenn sich Chatbots weiterentwickeln, wird Sprache automatisch Teil davon. CserveTech nennt Voice-Interfaces als wachsenden Bereich Richtung 2027. CserveTech Für dich bedeutet das schon heute: semantisches HTML, klare Informationsarchitektur, Inhalte, die auch ohne visuelle Effekte funktionieren.


Drittens „Ethics by Design“. Das ist kein romantisches Thema, sondern ein Markttrend: Nutzer:innen werden müde von Popups, Tricks und künstlicher Dringlichkeit. Marken, die ruhige, ehrliche Erfahrungen anbieten, gewinnen Vertrauen – und damit langfristig Kunden.


Unser Gefühl aus der Praxis: 2027 bis 2029 wird das Web zweigeteilt. Auf der einen Seite noch mehr Automatisierung und KI-generierte Standardseiten. Auf der anderen Seite eine Renaissance von Persönlichkeit, Klarheit und bewusstem Handwerk. Genau dort fühlen wir uns zuhause.


Wenn du heute auf die richtigen Grundlagen setzt – Performance, Accessibility, modulare Systeme, starke Typo – kannst du in den nächsten Jahren neue Oberflächen (AR, Voice, personalisierte Flows) ergänzen, ohne jedes Mal neu anzufangen. Das ist die ruhigste Form von Zukunftssicherheit.

Ein SVG-Icon, das einen stilisierten Pfeil darstellt, der nach rechts zeigt. Es besteht aus zwei Linien: eine geschwungene Linie von unten links nach oben rechts und eine gerade Linie, die vom unteren Punkt der Kurve nach rechts führt. Der Pfeil hat abgerundete Kanten und ist in einem dunklen Blau gezeichnet.
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